Historie. Natur. Gemeinschaft.
Die Anlagen rund um die Burgruine Breydin und den Schlosspark Trampe verbinden historische Spuren, naturnahe Lebensräume und behutsam gepflegte Parkstrukturen zu einem Ort, den der Verein Burg Breydin und Schlosspark e.V. mit Engagement erhält, entwickelt und für die Gemeinschaft erlebbar macht.
Burgruine Breydin und Schlosspark
Die Burgruine Breydin geht auf eine mittelalterliche Anlage des 13. Jahrhunderts zurück, von der heute nur noch Reste der Grundmauern sichtbar sind. Sie erinnern an die frühe Besiedlung und die Bedeutung der Burg als befestigter Adelssitz. Der spätere Schlosspark Trampe entstand im 18. und 19. Jahrhundert rund um ein Herrenhaus, dessen bauliche Strukturen zwar noch existieren, jedoch im Laufe der Zeit stark verändert wurden. Heute beherbergen sie eine Kita und Wohnungen
Die Burgruine und der Schlosspark Breydin-Trampe
Geschichte und Architektur der Burg
Die Geschichte von Breydin (heute Ortsteil Trampe) beginnt 1308. Bereits 1375 wurde die Siedlung im Landbuch Karls IV. als Burg geführt. Die Feldstein- und Fachwerkkonstruktion auf dreieckigem Grundriss war strategisch ungewöhnlich nah an der landesherrlichen Burg Eberswalde gelegen. Nach ihrer Blütezeit unter Adelsgeschlechtern wie denen von Sparr verliert sich ihre militärische Bedeutung nach 1527.
Forschung und Sanierung
Seit 2003 wird die Ruine systematisch gesichert. Um den Verfall zu stoppen, wurden Mauerkronen versiegelt und gefährdender Bewuchs entfernt. Moderne Georadar-Untersuchungen ermöglichten es 2005, die verborgenen Strukturen der Anlage – wie einen ehemaligen Zwinger und Gräben – zerstörungsfrei zu rekonstruieren, ohne das Bodendenkmal zu beschädigen.
Der Schlosspark Trampe
Der ca. 25 Hektar große Park ist ein geschütztes Garten- und Baudenkmal. Die derzeitige Parkgestalt orientiert sich am Erscheinungsbild der Anlage um 1945. Die noch vorhandenen Elemente sind als Relikte des Gartendenkmals zu erhalten und zu pflegen.
Besondere Highlights des Parks:
- Historische Alleen: Eine barocke Lindenallee sowie neu gepflanzte Abschnitte prägen die Sichtachsen.
- Zentrale Parkwiese: Das Herzstück bildet die weite Fläche mit Teichanlage und sanierten Steinbrücken.
- Denkmalschutz: Die Verbindung von Naturschutz und Historie macht den Park zu einem ökologisch wertvollen Erholungsraum.
- Streuobstwiese: Mehrere Obstbäume erinnern an den ehemaligen Nutzgarten.
Durch die Wiederherstellung alter Sichtbeziehungen zwischen der Burgruine und dem ehemaligen Gutshaus ist die Geschichte der Region heute wieder erlebbar.
Was heute zu sehen ist
Wer hierherkommt, begegnet einer verwunschenen Welt: Die Burg ist heute eine stille Ruine aus Mauerresten, die ihre einstige Größe als mittelalterliches Castrum (erwähnt 1373) nur noch erahnen lässt. Auch der 25 Hektar große Park zeigt sich in weiten Teilen herrlich verwildert. Doch genau dieser urwüchsige Charakter macht den Charme aus: Er bietet Raum, um die Seele baumeln zu lassen, die Natur zu beobachten oder einfach in aller Ruhe spazieren zu gehen.
Der Verein Burg Breydin und Schlosspark Trampe e. V. erhält und entwickelt dieses Ensemble mit großem Engagement. Ziel ist es, Geschichte, Natur und Gemeinschaft für Besucherinnen und Besucher erlebbar zu machen und diesen Rückzugsort zwischen historischem Erbe und wilder Natur zu bewahren.
BurgBreydin.de
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